Geplante 5G-Mobilfunkantennen in Wald

Neuwies (Schulhaus in Wald)

Das zweite Baugesuch für eine 5G-Antenne auf Walder Gemeindsboden wurde am 16. August 2019 ausgeschrieben. Swisscom und Sunrise planen einen Umbau der bestehenden Antennenanlage beim Schulhaus Neuwies auf 5G.

Die Belastung nimmt zu
Viele Personen werden mit dem Umbau einer erheblich höheren Strahlung in Ihrem Lebensbereich ausgesetzt werden. Am stärksten betroffen werden die Schülerinnen, Schüler und die Lehrerschaft im Neuwies sowie direkte Anwohnerinnen und Anwohner sein.

Antennenstandort ist optimal – und doch nicht
Für die Mobilfunkbetreiber ist der erhöhte Standort optimal, um eine möglichst grosse Fläche mit einer Antenne zu versorgen. Neben der Antenne befindet sich jedoch das Primarschulhaus und der Kindergarten Neuwies mit diversen Aussenspielplätzen, Gärten und Pausenplätzen. Kinder sind bezüglich der Strahlungsaufnahme besonders gefährdet, da ihre Haut und Knochen dünner sind.

Erheben Sie jetzt Einsprache
Fordern Sie bis zum 5. September 2019 den Baurechtsentscheid auf dem Bauamt der Gemeinde Wald an. Damit können Sie nach dem Bauentscheid Einsprache gegen den Umbau der Mobilfunkanlage erheben. Hierzu unsere Anleitung und Vorlage

Personen in Wald und Laupen können Einsprache erheben, der Einspracheperimeter beträgt 1469 Meter.

Link zur Antennenkarte von Wald ZH

Einspracheperimeter und Standort der Mobilfunkantenne Neuwis

Was können wir tun?

Wer Einsprache machen möchte, braucht einen Baurechtsentscheid. Dieser ist bis zum 5. September 2019 anzufordern. Entweder schriftlich oder direkt auf dem Bauamt der Gemeinde Wald im 2. Stock des Bauamtes. Wir stellen hier das vorausgefüllte Formular zum Ausdruck zur Verfügung.

Für die Zustellung des baurechtlichen Entscheides wird von der Gemeinde Wald eine Gebühr von CHF 30.– per Rechnung eingefordert.

2. Entscheid der ersten Instanz abwarten

Wer den Baurechtsentscheid angefordert hat, bekommt ihn später per Post zugestellt. Es ist möglich, dass die erste Instanz das Baugesuch abgelehnt hat. Dann müssten die Mobilfunkbetreiber das Baugesuch anpassen oder verwerfen. Wurde das Baugesuch bewilligt, so geht es mit Punkt drei weiter.

Nun können Sammeleinsprachen gemacht werden. Jeder der ein Baurechtsentscheid hat, kann mittels Einsprache gegen das Baugesuch vorgehen. Um der Einsprache Druck zu verleihen, können dafür weitere Personen unterzeichnen, auch wenn diese den Baurechtsentscheid selbst nicht angefordert haben.

Ein Unterschriftenformular wird zur gegebenen Zeit hier zur Verfügung gestellt.

Nach erhalt des baurechtlichen Entscheides kann Einsprache erhoben werden. Adressat und Frist (voraussichtlich 30 Tage) sind im Beschluss aufgeführt.

Eine Einsprache kann jederzeit zurückgezogen werden.

Eine Mustereinsprache wird zur gegebenen Zeit hier zur Verfügung gestellt.

  • Briefliche Bestätigung Ihrer Einsprache erfolgt
  • Stellungsname durch Bauherr
  • Stellungsname durch Einsprecher
  • Schlussbericht
  • Entscheid
  • Evtl. Weiterzug an Verwaltungsgericht
  • Evtl. Weiterzug an Bundesgericht